Spieler für die Bambini gesucht!

kommende Veranstaltungen


traditionelles Weihnachtsbaumaufstellen der Maigesellschaft Schophoven

Wie jedes Jahr am Samstag vor dem ersten Advent wird auch diesmal am Dor ...

Wann: 26 November 2017 - - 19:00
- - Dorfplatz
findet statt in
17 Wochen
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Redaktion: „Andreas, wie bist du am Ende deiner aktiven Fußballerlaufbahn an die „Schiedsrichterei“ gekommen?“

Andreas Grünemaier: „Ich habe bei einem Gespräch unseren 1. Vorsitzenden Matthias Hahn gefragt, was ich nach meiner aktiven Zeit als Fußballer für unseren Verein tun kann. Er hat mir dann geraten, mich als Schiedsrichter ausbilden zu lassen.“

Redaktion: „Wie lange bist du jetzt Schiedsrichter und wie waren deine Erfahrungen in der Ausbildung?“

Andreas Grünemaier: „Seit Januar 2010 leite ich Pflichtspiele, bin also jetzt in der zweiten Saison als Schiedsrichter tätig. Ich bin schon immer begeisterter und interessierter Fan und Beobachter von Fußballspielen gewesen und habe mich dabei immer für das Regelwerk des Fußballsports interessiert. Daher habe ich mich bereits vor dem Schiedsrichterlehrgang gut ausgekannt und trotzdem konnte ich viele neue und mir bis dahin unbekannte Regeln kennen lernen. Mit der theoretischen und praktischen Prüfung hatte ich glücklicherweise keine Probleme.“

Redaktion: „In welcher Liga übernimmst du zurzeit die Spielleitung und welche Erfahrungen hast du in der Praxis gemacht?“

Andreas Grünemaier: „Ich leite Spiele der Kreisliga B und würde mich freuen, wenn ich auch höherklassige Spiele leiten könnte. Es hat auch schon positive Rückmeldungen von Schiedsrichterkollegen gegeben, die meine Spielleitungen beobachtet haben. Bei den Begegnungen habe ich bisher noch keine negativen Erfahrungen gemacht. Klar ist, dass nie beide Mannschaften zufrieden sein können. Der Verlierer ist im Allgemeinen nicht gut gestimmt. Wichtig als Schiedsrichter ist es jedoch, ruhig zu bleiben und auch mal einen Spruch einstecken zu können.“

Redaktion: „Andreas, wir danken dir für dieses Gespräch und wünschen dir für deine Karriere als Schiedsrichter alles Gute!“

Mit Philipp Hahn, der mit seinen 18 Jahren der erfahrenste Schiedsrichter der Victoria ist, führten wir das nachfolgende Gespräch:

Redaktion: „Philipp, wann und wie bist du zum Amt des Schiedsrichters gekommen?“

Philipp Hahn: „Vor vier Jahren bin ich durch meinen Vater und meinen Bruder David, der schon einige Jahre als Schiedsrichter tätig war, motiviert worden, an einem Schiedsrichterlehrgang teilzunehmen.“

Redaktion: „Kannst du dich noch an dein erstes Spiel erinnern?“

Philipp Hahn: „Ja, sehr gut! Es war ein Pokalspiel der E-Junioren. Ich habe eine 5-Minuten-Zeitstrafe gegen einen Spieler verhängt, der mit einer Notbremse eine sichere Torchance verhindert hatte. Im Nachhinein muss ich zugeben, dass dies eine Fehlentscheidung war. Ich hätte ihm die rote Karte zeigen müssen.“

Redaktion: „Welche Meisterschaftsspiele stehen zurzeit unter deiner Leitung?“

Philipp Hahn: „Ich leite B- und A-Juniorenspiele sowie Meisterschaftsspiele der Kreisliga C und B. Weiterhin bin ich als Schiedsrichterassistent in der Bezirksliga an der Linie tätig.“

Redaktion: „Was waren deine bisherigen Höhepunkte als Schiedsrichter?“

Philipp Hahn: „Ich habe ein Freundschaftsspiel der U 15 von Alemannia Aachen gegen Union Berlin auf unserer Sportanlage in Inden-Schophoven leiten dürfen. Auch ist mir ein Juniorenspiel von Alemannia Aachen gegen Rot-Weiß Essen in guter Erinnerung.“

Redaktion: „Philipp, Hand aufs Herz, würdest du noch einmal dem Rat deines Vaters folgen und als Schiedsrichter deine Wochenenden verbringen?“

Philipp Hahn: „Als Schiedsrichter muss man wohl damit leben, dass es Zeitgenossen gibt, die glauben, man könne Schiedsrichter anpöbeln, Andererseits entschädigt ein schwer zu leitendes Spiel mit einem engen Verlauf und fairen Sportkameraden für manche Unannehmlichkeiten. Um auf die Frage zurückzukommen: Ich würde noch einmal Schiedsrichter!“

Redaktion: „Philipp, wir danken dir für deine offenen und ehrlichen Antworten.“

Der Benjamin der Victoria-Schiedsrichter Brandon Ndongala, dessen Eltern ihre Wurzeln in der Republik Kongo haben, wusste über seine Tätigkeit Folgendes zu berichten:

Redaktion: „Brandon, du bist der Jüngste unserer Victoria-Schiedsrichtergilde, wie bist du Schiedsrichter geworden?“

Brandon Ndongala: „Mein Bruder hat mir von seinen Erlebnissen als Schiedsrichter erzählt. Das hat mir gut gefallen und ich habe mir gedacht: Das musst du auch mal versuchen.“

Redaktion: „Wie verlief dein erstes Spiel?“

Brandon Ndongala: „Es war ein Spiel in Mariaweiler, bei dem mein Bruder Schiedsrichter war und Philipp Hahn und ich als Schiedsrichterassistenten eingesetzt wurden. In der ersten Halbzeit war ich noch ziemlich unsicher. Ich würde sagen, die war nicht so prickelnd. In der Halbzeitpause haben wir in der Kabine noch einmal alles durchgesprochen. Danach bin ich richtig aufgeblüht und habe mit der Fahne alles deutlich angezeigt. Es hat Spaß gemacht.“

Redaktion: „Was waren deine bisherigen Highlights in der noch kurzen Schiedsrichterkarriere?“

Brandon Ndongala: „Mit Benjamin Bläser als Schiedsrichter war ich als Schiedsrichterassistent bei einem Spiel der U 15 zwischen Alemannia Aachen gegen den 1. FC Köln am „Tivoli“ im Einsatz,“

Redaktion: „Musstest du auch schon negative Erfahrungen machen?“

Brandon Ndongala: „In den zwei Jahren meiner Tätigkeit habe ich noch keine wirklich schlechten Erfahrungen gemacht. Dumme Sprüche muss man gelegentlich überhören.“

Redaktion: „In welchem Bereich wirst du zurzeit eingesetzt?“

Brandon Ndongala: „Ich leite Spiele im Juniorenbereich, besitze aber genügend Ehrgeiz auch höher zu kommen.“

Redaktion: „Was bedeutet das im Detail?“

Brandon Ndongala: „Ich würde mich gerne an der Sportschule in Hennef für höhere Aufgaben im Fußballverband Mittelrhein qualifizieren. Ich suche die Herausforderung!“

Redaktion: „Dann würde uns interessieren, wo dein konkretes Ziel als Schiedsrichter ist?“

Brandon Ndongala: „Ich möchte so gut werden wie mein großer Bruder, und der leitet Spiele in der Bezirksliga Mittelrhein. Ich bin gespannt, was mir die Zukunft noch so bringt.“

Redaktion: „Brandon, wir wünschen dir alles Gute für deine Zukunft und hoffen, dass du deine Ziele verwirklichen kannst.“

 

 
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